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Newsletter vom 29.06.2007, 17:07:49

Betreff:


Katzenkastration ist Tierschutz!

Ein Bericht von Dr. Helmut Stadtfeld, Vorsitzender des Tierschutzbeirates Rheinland-Pfalz

Viele Tierheime und Tierschutzvereine in Rheinland-Pfalz sind mit der Versorgung von Katzen, die ausgehungert, verletzt oder krank und meist unkastriert aufgefunden werden, zunehmend überfordert. Hinzu kommt die bei etlichen Ordnungsämtern zu beobachtende Tendenz, von herrenlosen Katzen statt von Fundkatzen zu sprechen, um sich der Verpflichtung zur Kostenübernahme zu entziehen. Der Tierschutzbeirat Rheinland-Pfalz appelliert an die Kommunen, den ehrenamtlichen Tierschützern in dieser schwierigen Situation beizustehen und fordert gleichzeitig die Katzenhalter auf, ihre Tiere beiderlei Geschlechts kastrieren zu lassen. "Für die Jungkatzen vom vergangenen Jahr ist es jetzt höchste Zeit" erläutert Dr. Helmut Stadtfeld, Vorsitzender des Gremiums. Katzen sind mit 5 bis 10 Monaten geschlechtsreif, eine weibliche Katze bekommt bis zu dreimal im Jahr ein bis sechs Junge. Wer Katzen hält oder auf seinem Grundstück anfüttert, ohne ihre unkontrollierte Vermehrung zu verhindern, handelt verantwortungslos und produziert Tierleid. Vielerorts werden von Seiten der Tierschutzvereine oder Tierheime Zuschüsse für die Katzenkastration gewährt. Nähere Auskünfte hierzu erteilen die örtlichen Tierschutzvereine.




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