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Presse


Bonner Express
Zeitungsanzeige vom 23-06-2006
VOR DER NACHBARIN ZUGESCHLAGEN

Polizei jagt den irren Katzenkiller



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Mit freundlicher Genehmigung

vom Express, Autorin: Frau Iris Klingelhöfer

http://www.express.de


Bonner Express
Zeitungsanzeige vom 24-06-2006
Prügel für den Katzenkiller

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Wer die Opferfamilie kennen gelernt hat weiß, dass von dort keine Gewaltbereitschaft ausgeht, so die Meinung vom Team der Katzenhilfe-Westerwald e.V. die Anteil bei der Mahnwache am 27-06-2006 genommen hat und Augenzeuge von einer solidarischen Menschenansammlung wurde, die geschockt, betroffen, traurig, aber keinesfalls gewalttätig war.

Mit freundlicher Genehmigung

vom Express, Autorin: Frau Iris Klingelhöfer

http://www.express.de


Bonner Rundschau
Zeitungsanzeige vom 28-06-2006
Erste Mahnwache 

 

 

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Bonner Express
Zeitungsanzeige vom 29-06-2006
Mahnwache gegen den brutalen Katzen-Killer

 

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Mit freundlicher Genehmigung

vom Express, Autorin: Frau Iris Klingelhöfer

http://www.express.de


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Mit freundlicher Genehmigung von der Katzenzeitschrift:  Our Cats

Ein besonderer Dank gilt: Eva-Maria Kolfenbach


 

Bildzeitung
Zeitungsanzeige vom 29-07-2006
Zweite Mahnwache 

 

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Mit freundlicher Genehmigung von Bildredakteuren Wehmeyer & Zinke

 


Fränkischer Tag 
Anzeige vom 04-08-2006

 

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Mit freundlicher Genehmigung von Anette Schreiber

und der Redaktion von Fränkischer Tag.

 


Anzeige vom 30-08-2006

Bonner Generalanzeiger

 

Bonner für Tötung der Nachbarskatze angeklagt

64-Jähriger soll das Tier aus Rohheit gequält und grundlos erschlagen haben

Von Rita Klein

Bonn. Was am 19. Juni im Keller eines Hauses in der Bonner Wilhelmstraße geschah, beschäftigt demnächst das Bonner Amtsgericht: Dort soll ein 64-jähriger Hausbewohner der Katze einer Nachbarfamilie mit 20 bis 30 Schlägen den Schädel zertrümmert haben.

 

Die Staatsanwaltschaft klagte den Mann wegen Tierquälerei und Sachbeschädigung an, wie deren Sprecher Fred Apostel bestätigte. Denn der 64-Jährige habe "ein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund getötet und ihm gleichzeitig aus Rohheit erhebliche Schmerzen zugefügt", erklärte Apostel.

Der Anklage zufolge hat das Tier während der grausamen Tat die ganze Zeit "erbärmliche Schreie von sich gegeben". Einer Zeugin gegenüber soll der 64-Jährige anschließend geäußert haben: "Die Katze hat darum gebettelt, getötet zu werden." Und zu den geschockten Besitzern der Katze soll der Mann laut Anklage gesagt haben: "Ich bin Metzger, Katzenblut ist doch geil." Den Angaben der Besitzerfamilie zufolge war ihre einjährige Katze Luna taub und besonders zutraulich.

Warum der 64-Jährige das Tier tötete, ist auch für die Ermittler völlig unklar. Dass er es tat, steht für die Staatsanwaltschaft allerdings fest. Deshalb erwirkte sie zunächst beim zuständigen Amtsrichter einen Strafbefehl, in dem der 64-Jährige zu einer Geldstrafe von 180 Tagessätzen à 30 Euro, also 5 400 Euro verurteilt wurde. Weil der Angeklagte gegen dieses schriftliche Urteil Einspruch einlegte, muss er sich nun am 19. Oktober vor Gericht verantworten.


Anzeige vom 01-09-2006
Bonner Rundschau:

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Anzeige vom 01-09-2006
Bonner Express:

 

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 Anzeige vom 01-09-2006
Bonner Express:  

 

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Bildzeitung
Zeitungsanzeige vom 06-09-2006

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 Anzeige vom 14-09-2006
Leserbrief im Generalanzeiger:
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 Anzeige vom 15-09-2006
Fernseh- und Freizeitzeitung "Auf einen Blick":  
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... Keine Spur von Reue, wie im grausamen Tod von der unschluldigen Bonner Katze "La Luna" ...
... Solange der Mensch denkt, ein Tier kann nicht fühlen, so lange muss ein Tier fühlen, dass der Mensch nicht denken kann ...

  

Kölnische Rundschau, Bericht vom 05-10-2006

"Krieg“ um den Tod einer Katze




BONN. Seit dem gewaltsamen Tod einer jungen Katze hat ein Bonner Rentner keine Ruhe mehr: Am 19. Juni hatte der 65-Jährige in seinem Keller der Nachbarskatze La Luna den Schädel zertrümmert. 20 bis 30 Schläge wurden beobachtet; das Tier soll ganz erbärmlich geschrien haben. Anschließend entsorgte der Mann die tote Katze in der Mülltonne einer nahe gelegenen Klinik. Polizeibeamte fanden den Kadaver dort später.

Der Fall wird in Bonn zu einem Skandal: Tierschützer protestieren gegen den qualvollen Tod der Katze, es gibt Mahnwachen. „Katzenfreunde" fordern Rache und verlangen im Internet drei Jahre Haft für den Katzenmörder. Das Haus, in dem der Rentner wohnt, ist seit dem Vorfall belagert: Fernsehteams reisen an und versuchen, ein Bild des Mannes zu bekommen, der eine Katze tötete.

Erzürnte Tierfreunde machen sich gewaltsam am Eingang zu schaffen: Die Haustür wird zerschlagen, das Türschloss mit Sekundenkleber zerstört. Die Selbstjustiz geht so weit, dass Unbekannte den Rentner in seiner Wohnung zusammenschlagen. Dabei soll der Mann einen Zahn verloren haben. Seitdem traut sich der 65-Jährige nicht mehr aus dem Haus.

Warum La Luna sterben musste, dafür hatte der Rentner keine rechte Antwort. Vermutet wird ein Streit mit den Nachbarn, denen die einjährige, fast taube Katze gehörte. Der Rentner wird drei Monate später per Strafbefehl wegen Tierquälerei und Sachbeschädigung zu einer Geldstrafe von 180 Tagessätzen à 30 Euro, also 5400 Euro, verurteilt. Der Rentner habe das Tier „grundlos getötet und ihm gleichzeitig aus Roheit erhebliche Schmerzen zugefügt". So heißt es im Urteil. Der 65-Jährige legt Einspruch ein.

Der „Krieg“ um den Tod einer Katze drohte jetzt in einem öffentlichen Prozess vor dem Bonner Amtsgericht zu eskalieren: Der Verein „Katzen in Not" plakatiert seit Wochen einen Demo-Aufruf für den Tag, an dem der Rentner vor Gericht erscheinen sollte. Der Leitspruch: „Gebt dem Tod von La Luna einen Sinn!"

Um ein Tribunal zu vermeiden, hat der Rentner eine Verurteilung per Strafbefehl jetzt anerkannt. Allerdings war der Amtsrichter dem Sozialhilfeempfänger großzügig entgegengekommen, wie ein Gerichtssprecher gestern bestätigte: Der Tagessatz wurde von 30 auf 10 Euro reduziert. Für den Tod von La Luna muss der 65-Jährige nun eine Geldstrafe von 1800 Euro zahlen. (ucs)

http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1159351579467.shtml

Anmerkung vom Verein:  Wir wissen nicht, woher die Kölnische Rundschau ihre Informationen hat, Fakt ist, dass wir eine gerechte Strafe unter Anlehnung an §17 Tierschutzgesetz und §20a Grundgesetz einfordern. Weder die Opferfamlilie noch die Katzenhilfe-Westerwald e.V. sprach je von Rache oder Krieg. Was sollte uns veranlassen auf die selbe erbärmliche Stufe des Bonner Katzenmörders zu gehen? Wir fordern gerechte Strafe für das verrohte Verhalten von Herrn Wilke - nicht mehr, aber auch keinesfalls weniger!


  

Verfahren wegen Tötung einer Katze ist beendet

Rentner hatte dem Bonner Tier den Schädel zertrümmert und akzeptiert nun Verurteilung wegen Tierquälerei
Von Rita Klein
Bonn. Was seit Monaten empörte Katzenschützer auf den Plan ruft und Plakataktionen in der ganzen Stadt zur Folge hat, ist für die Strafjustiz nun abgeschlossen: Der 65-jährige Rentner, der am 19. Juni im Keller seines Hauses eine Nachbarkatze erschlug, akzeptiert nun doch seine Verurteilung wegen Tierquälerei und hat seinen Einspruch gegen einen im August gegen ihn erlassenen Strafbefehl zurückgenommen, allerdings durch seine Verteidigerin um Reduzierung der Tagessatzhöhe gebeten.
Laut Strafbefehl sollte er 180 Tagessätze à 30 Euro, also 5 400 Euro zahlen. Die 180 Tagessätze, die das Maß seiner Schuld betreffen, nimmt er an, aber die Höhe von 30 Euro bezeichnet der Sozialhilfeempfänger als zu viel. Der zuständige Amtsrichter reduzierte auf zehn Euro, wenn der 65-Jährige nun seine Strafe von 1 800 Euro zahlt, ist das Urteil rechtskräftig.

Die am 19. Oktober terminierte Hauptverhandlung, zu der Katzenschutzvereine Protestveranstaltungen angekündigt hatten, findet nicht mehr statt. Das teilte Justizsprecher Fabian Krapoth am Donnerstag mit. Warum der Rentner die einjährige taube Katze tötete, ist völlig unklar - laut Anklage zertrümmerte er ihr grundlos mit 20 bis 30 Schlägen den Schädel.

Nach der Tat soll er zu einer Zeugin gesagt haben: "Die Katze hat darum gebettelt, getötet zu werden." Den Angaben der Besitzerfamilie zufolge war ihre Katze sehr zutraulich. Offensichtlich hat der Rentner nun unter dem Druck bereits erfolgter und weiterhin befürchteter Repressalien die schriftliche Verurteilung akzeptiert.

Wie seine Verteidigerin gegenüber dem GA erklärte, habe sie ihren Mandanten vor einer öffentlichen Hauptverhandlung bewahren wollen, denn der Mann sei bereits nach der Tat in seiner eigenen Wohnung angegriffen worden und habe dabei einen Zahn verloren.

Man habe seine Haustür eingeschlagen und ihm mehrfach das Türschloss mit Sekundenkleber zugeklebt. Auch er habe Strafanzeige erstattet, doch die Staatsanwaltschaft habe das entsprechende Ermittlungsverfahren eingestellt worden. Mittlerweile traue sich der Rentner kaum noch auf die Straße.

(06.10.2006)  

Main Post vom 07-10-2006

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Der Mensch:  Maß aller Dinge oder Leben inmitten von Leben, das auch leben will ?


Generalanzeiger Bonn vom 18-10-2006

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Bonn, 16-10-2006:  Die Hauptverhandlung am 19-10-2006 wurde aufgehoben. Dem Täter ist eine Verhandlung nicht zuzumuten. Herr Wilke hat die Tat eingestanden und seine Strafe von 5.400 Euro auf 1.800 Euro runter gehandelt.
Die Opferfamilie fühlt sich im Stich gelassen und schreibt die Bonner Staatsanwaltschaft an:

 

   An die                                                                           Fam. Herbert und Nadja Steinhauer
   Staatsanwaltschaft Bonn                                           Wilhelmstr. 56
   z.H. Frau Götz                                                              53111 Bonn
   Herbert-Rabius-Straße 3-5                                            
   53225 Bonn
                                                                                         Bonn, den 16-10-2006
  
Tötung unserer Hauskatze „LaLuna“
Ihr Aktenzeichen:   221 Js 441/06
Sehr geehrte Frau Staatsanwältin Götz.
Wir brachten Lunchen letztes Jahr, zusammen mit Ihrem Bruder „Solito“, aus Andalusien mit. Es ging den Tieren dort sehr schlecht, in Deutschland sollten sie es besser haben. Unsere 6-jährigen Zwillingstöchter (damals noch 5 J.) waren naturgemäß total begeistert, nun würden wir also bald zwei süße Schutzbefohlene mehr zu Hause haben.
Durch Tierarztkosten (Impfungen, Entwurmungskur, Entflohen,…) und der Anschaffung zweier Tierboxen (Vorschrift), zusätzliche Rückfluggebühren,…  hat sich unser Kurzurlaub (seit 3 Jahren der erste überhaupt und nur durch Hilfe der (Groß-)Eltern finanziert)  wesentlich verkürzt. „Alles für die Katz (en)“?!.
LaLuna, möglicher Weise durch ihre Taubheit besonders anhänglich und trotz der Tritte durch Einheimische und Touristen, in ihrem Geburtsort, sehr zutraulich, wurde schnell zum Liebling der Kinder und schlief stets bei einer von ihnen mit unter der Bettdecke. Sie liebte diese Geborgenheit und gab unseren Kindern dadurch viel. Die Kinder lernten, sich um ihre Katzen zu kümmern, Verantwortung zu übernehmen (außer Katzenklo) und spielten sehr viel mit ihren Lieblingen.
Es sprach Nichts gegen ein langes, schönes Katzenleben, zumal wir unsere Katzen ja nicht in der Wohnung einzusperren brauchten. Zu unserer Wohnung gehört ein kleiner Garten im Hinterhof, es gibt von dort aus keinen Weg zur Straße (keine Gefahr durch Autos). So bauten wir Katzenklappen ein und gewährten unseren Katzen „Freilauf“ (etwa 100 qm). Oft haben die Katzen mit unseren Kindern unten im Sandkasten gespielt. Die Katzen nutzen den Auslauf im Freien zwar nicht sehr häufig, genossen aber dennoch manches Mal, die zwei Zwergkaninchen, welche wir seit 4 Jahren in einem kleinen, umzäunten Freigehege halten, neugierig anzustarren.
Es ist vorgekommen, dass LaLuna über die hohe Mauer gegenüber zum „Deutschen Hotel“ geklettert ist. Die Dame, welche dieses leitet hat uns mobiltelefonisch gebeten, die Katze doch bitte abzuholen, sie hätte keine Zeit für sie und die Gäste könnten sich beschweren, da Lunchen miaute (Heimweh?). Da wir nicht zu Hause waren, baten wir sofort meine Schwester Susan (Bonn), LaLuna schnell dort abzuholen, was diese auch sofort tat. Lunchen hatte dort mittlerweile etwas zu Essen, Wasser und offensichtlich auch Trost erhalten. Die liebe Frau hat dafür eine Woche später einen dicken Blumenstrauß von uns überbracht bekommen und sie versicherte mir bei diesem Besuch, da sie ja nun wisse, wo das schöne, liebe Tier wohne, würde sie es, im Falle, dass Lunchen wieder zu Ihr klettere und nicht zurück klettern könne, auf die entsprechende Mauer setzen, damit es wieder nach Hause käme. Soweit zum relevanten Teil von  Lunas Vorgeschichte und zu dem Beispiel, was normale, liebe Menschen mit Katzen tun, welche sie in ihrem Garten vorfinden.  
Am 19.06. fing der Nachbar Helmut Wilke, zu dem bis dahin kein Kontakt unsererseits bestand, das arglose Tier im Innenhof ein, erschlug es in seinem Keller mit einem Stein. Zeugen (auch eine Augenzeugin) hörten die minutenlangen erbärmlichen Todesschreie unseres geliebten Tieres und riefen die Polizei, welche später Lunas völlig zerschmetterten Körper in einem Müllcontainer fand. Diesen Beamten gegenüber verhielt sich Herr Wilke äußerst aggressiv. Laut eines Polizeibeamten wurde das Tier außerdem  zusammen mit einer Herrenunterhose in einer Plastiktüte deponiert, wiederum in einer Jutetasche verpackt. Für uns lässt das leider Gottes auch den Verdacht auf eine sexuell motivierte Tat zu, was zu späteren, ekligen Drohungen passt. („Kinder tot ficken“ gehört meines Wissens nach nicht zum normalen Sprachgebrauch gesunder Menschen).  Viele Äußerungen tätigte und wiederholte er, möglicher Weise in angetrunkenem Zustand und um uns weiter zu verletzen und zu schocken,  auch vor Zeugen. Ich kann weder die Ernsthaftigkeit noch den Grund dieser und ähnlich ekliger, späterer Äußerungen nachvollziehen oder bewerten. Wir können jemanden, der mit einem Stein unser geliebtes Tier erschlagen hat und dann sagt: “Katzenblut ist doch geil“, leider alles Mögliche zutrauen, selbst dass er die widerlichsten Drohungen wahr macht. In den beiden Nächten nach seiner Tat beschimpfte er uns lautstark aus seinem Dachfenster. Einer der herbeigerufenen Polizisten sagte zu mir: „Ich verstehe ja Ihren Ärger, aber Sie verlangen wohl nicht, dass ich jetzt da auf`s Dach zu so einem Irren klettere.“
Unmittelbar nach der Tat sagte er der geschockten Zeugin, er sei Metzger, könne hören, wenn ein Tier getötet  werden will. Zuvor hatte sie Ihn noch angesprochen (Luna lebte noch), was er denn mit der Katze vorhabe, er wisse doch, dass sie den Zwillingskindern von nebenan gehöre. Er antwortete, er würde sie entsorgen und lächelte dabei. So dachte/hoffte die Zeugin, er würde sie straßenseitig aussetzen oder zu uns zurückbringen. Unser Tier war gechipt, kastriert und trug ein Zettelhalsband mit der Inschrift: „Ich heiße Luna und gehöre zur Familie Steinhauer, Wilhelmstr. 56, 53111 Bonn, tel.:02289659726 oder 01772353619, bin taub und kenne mich im Straßenverkehr nicht aus. Falls Sie mich auflesen, melden Sie sich bitte bei meiner Familie, ich werde sicher schon schrecklich vermisst. Danke.“ Das Halsband ist nicht wieder aufgetaucht, das Pendant des Bruders haben wir noch..
Statt sie auf die Straße zu entlassen, was möglicher Weise auch ihren Tod bedeutet hätte, quälte er die Katze lieber eigenhändig zu Tode. Obwohl er laut eigenen Angaben als Metzger tätig war, sehen wir nicht den Grund einer solchen Verrohung in einem Beruf. Es gibt eine große Anzahl von gesunden Metzgern, die nie auf die Idee kämen, die Haustiere der Nachbarn zu erschlagen. Weiterhin ist es doch befremdend, dass jemand aus solchem Beruf nicht in der Lage gewesen sein soll, eine wehrlose Katze etwas schneller zu „erlösen“. Sadismus ist hier wohl der passende Ausdruck. Wir wissen: Sicher gibt es noch schlimmere Verbrechen, die sogar an Menschen oder gar Kindern verübt werden. Wir sind auch keine abgedrehten Fanatiker, essen gelegentlich Fleisch und tragen auch Schuhe mit Leder. Wir können diese Tat trotzdem immer noch nicht wirklich fassen.
Zuerst erzählten wir unseren Kindern, Lunchen sei überfahren worden. Doch wir wohnen in einem Altbau (hier sind die Toiletten auf dem Flur) und eines unserer Kinder kam am nächsten Tag zu mir und sagte: “Papa, du hast gelogen, Luna ist von einem doll bösen Mann erschlagen worden, das hat der Detlev grad zum Günni gesagt (beides Hausmitbewohner). Macht der uns jetzt auch tot?“
Seither haben unsere Kinder Albträume, malen Luna auf einer Wolke, immer wieder, haben Angst vor möglichen Übergriffen (waren selbst Zeuge einer seiner Beschimpfungen, auf dem Heimweg von der Schule), und vor allem selbst vor dem Täter ähnlich aussehenden Männern ängstigen sie sich, z.B. im Schwimmbad und auf der Straße.
Meine Frau ist gelernte Erzieherin (hatte auch mit kranken Kindern zu tun) und hat, denke ich, das Schlimmste verhindern können, dass unsere Kinder keinen seelischen Schaden davontragen garantiert uns aber niemand. Grade vorgestern erst sagte Fee Lena (ihr „gehörte“ Luna):“ Papa, immer wenn ich Solito (Lunas Bruder) sehe, muss ich an LaLuna denken, das tut hier ganz doll weh.“, deutete dabei mit Ihrer Hand auf ihr Herz, was der aktuelle Anlass für mich war, Sie nun doch selber einmal anzuschreiben. Wir konnten bisher zum Glück dennoch darauf verzichten, professionelle Hilfe für unsere Kinder in Anspruch zu nehmen. Es fällt uns auch im Traum nicht ein unsere Kinder in dieser Sache zu instrumentalisieren, egal wie traurig oder zornig wir sind. Sie durften ja auch erleben, dass viele Menschen das nicht normal finden und sogar dafür auf die Straße gehen. Ich selber habe ebenfalls Albträume und Angst vor Wilkes Gewalttätigkeit.
Luna war ein Mitglied unserer Familie und fehlt uns auch nach 4 Monaten noch sehr. Wir haben nach etwa einem Monat ein anderes Kätzchen geschenkt bekommen. Was will man denn der einen Zwillingstochter auch sagen? Nach  uns angemessen erscheinender Trauerzeit haben wir also einen anderen Kater bei uns aufgenommen. Nie jedoch wird er den Platz von Luna ausfüllen können. Er ist ein prima Artgenosse für Solito, echt lieb und süß und willkommen aber er ist eben nicht LaLuna. Das Besondere an ihr war auch ihre Arglosigkeit Besuchern gegenüber, sie war bei jedem Fremden sofort auf dem Schoß, nicht grade katzentypisch.
Als wir den Mann zur Rede stellen wollten um den Grund für sein Verhalten zu erfahren, wurde er aggressiv und drohte uns später sogar, uns alle platt zu machen, unsere Kinder tot zu ficken und Ähnliches!!! Außerdem beschuldigte er mich (Anzeige, Verfahren eingestellt), ihm eine Verblendung seiner Prothese ausgeschlagen zu haben. Polizeibekannt ist meines Wissens nach jedoch, dass eben dieser Schaden an seinem Gebiss bereits etwa 2 Monate zuvor, bei einer Kneipenschlägerei verursacht wurde, was von Herrn Wilke selbst zur Anzeige gebracht worden war !!! Warum wird er nicht wegen falscher Anschuldigung belangt?
Laut meiner Vermieterin hat Herr Wilke eine Woche vor seiner Tat zu ihr im Vorbeigehen auf der Straße gesagt: “Die Katzen müssen weg“. Am Tag nach der Tat kündigte ich unsere Wohnung, da mir klar war, dass wir nicht in der Nähe des Täters wohnen bleiben können. Frau Reinarz kam sofort zu uns herrüber. Meine Eltern waren anwesend, wie sie nach einem Gespräch mit Hernn Wilke in der Wohnung der Weidenbrücks in unserem Flur zu mir sagte, Herrn Wilke ginge es nur um die Bezahlung einen Schadens seiner Prothese, die Katze und wir seien ihm schei.egal. Ausserdem glaube sie zu wissen, dass der Schaden schon vorher war. Sie bat uns die Kündigung zurückzunehmen, meinte das würde sich doch sicher schnell wieder einrenken, der Mann sei eben Alkoholiker. Wir verblieben so, dass ich jederzeit ausziehen kann, wenn ich einen Nachmieter stelle, was keine Schwierigkeit ist. Bisher haben wir jedoch noch keine bezahlbare Wohnung gefunden, in die wir mit unseren Tieren ziehen könnten.
Es sollte dann am 19.10. zu einer ordentlichen Gerichtverhandlung kommen. Dass der Täter sich aber nun mit dem Gericht auf eine Geldstrafe von Euro 1800 einigte ist für uns völlig unverständlich.
Wir wollten doch endlich wissen, warum unser zahmes Tier so grausam zu Tode kam. Was hat das ehrenwerte Ehepaar Weidenbrück damit zu tun, bei denen Herr Wilke offensichtlich seit Jahren (schwarz ?) als Hausmeister tätig ist ? Warum hat Frau Weidenbrück, laut Zeugin Gospodinova, unmittelbar vor der Tat, Wasser über unser Tier geschüttet? Warum hat Herr Weidenbrück am Tag nach der Tat, bei einem Besuch meiner Frau und mir behauptet LaLuna wäre am Rücken (!) verletzt gewesen, das habe er vom Balkon aus gesehen, er habe Herrn Wilke noch gesagt: “Das kannst Du doch nicht machen.“ Er will also noch versucht haben ihn abzuhalten. Außerdem versprach uns Herr Weidenbrück, mit seinem Anwalt über eine eventuelle Kündigung des Mieters Wilke zu sprechen. Tatsache ist jedoch, dass Weidenbrücks und Wilke vom selben Anwalt vertreten werden, wir fühlen uns getäuscht. Laut Zeugin machten die beiden Witze über das Geschehene und lachten darüber, vor ihrer Wohnungstüre, lautstark. Ich habe nicht den geringsten Grund, an ihren Worten zu zweifeln.
Wir hofften, dass diese eventuelle Mittäterschaft oder gar in Auftraggabe des Mordes auf der Verhandlung geklärt würden. Möglicher Weise hätte LaLuna ohne nasses Fell noch über die nur brusthohe Mauer entkommen können. Möglicher Weise war es auch kein kaltes Wasser und diese Tierquälerei sollte durch das Töten und Verstecken in der Mülltonne des gegenüberliegenden Krankenhauses vertuscht werden? Warum sind die Zeuginnen nicht eindringlicher befragt worden, uns haben sie offensichtlich ausführlicher berichtet.
Weiterhin müssen wir immer noch  ständig damit rechnen, ihm auf der Straße zu begegnen, obwohl wir Umwege gehen und trotz der Verfügung. Vor dem Inkrafttreten dieser Verfügung legte Herr Wilke seine Wege und Zeiten offenbar so, dass er uns möglichst oft begegnete. Bei solchen Gelegenheiten bedrohte er uns dann, bezeichnete meine Frau als Bastard, zeigte uns seinen Mittelfinger. Er nannte mich vor meiner Haustüre, vor der Zeugin (Passantin) Frau Quink, einen Scheißjuden, und sagte zu mir ich wolle ja wohl getötet werden. Vermutlich er hängte die Bremsen meines Fahrrades aus, welches einen Kinderanhänger hat, verstellte mehrfach unsere Sat-Schüssel, die er von seinem Fenster aus erreicht, wertlose Fahrradsattel wurden abmontiert…das war all die Jahre nicht vorgekommen. Das alles sind keine altersgemäßen Handlungen ( Helmut Wilke ist 65 ). Unser Hauseingang wurde zudem seither mehrfach mit Kot und Kerzenwachs beschmiert. Er zeigt keine Einsicht in das Unrecht seiner Tat, keine Reue, sagte etwa einem Polizeibeamten, laut Aktenlage er könne ihn am Arsch lecken. Was geschieht denn da? Nichts? Ich traue mich so was nicht. Selbst wenn ich sehr zornig wäre.
Wir wissen ohne Gerichtstermin weiterhin nicht einmal den wahren Grund für diese, das Leben verachtende Tat, das Motiv bleibt bisher völlig unklar und das war uns noch wichtiger als die Bestrafung des Täters!!!
Für uns ist es unverständlich, dass das Gericht ihn mit einer Geldstrafe davonkommen lässt ohne die Hintergründe der Tat zu beleuchten. Wir hatten mindestens mit der Auflage für eine Gewalttherapie gerechnet und auf (ganz wichtig) ein Tierhalteverbot gehofft. Der Mann ist bekannt für seine Kneipenschlägereien, hat Hausverbot in allen uns bekannten Supermärkten der Gegend (Plus, Schlecker,... ) So hat er z.B. eine Kassiererin im Plus als Fotze beschimpft, in Pommesbuden randaliert (z.B. im Imbiss 2000), Hausverbot in der Apotheke, beim Kiosk am Wilhelmsplatz hat er ebenfalls Hausverbot,…ich kann viele Zeugen benennen, die über sein aggressives, unverschämtes Verhalten Zeugnis ablegen können und es wohl auch tun müssen, wenn sie vor Gericht als Zeugen benannt werden.
Die Hoffnung auf ein, auch für uns angemessenes Urteil, wegen der Katzentötung ist nun dahin. Wir trauern um unser Tier wollen aber weiterhin erfahren, warum es so grausam sterben musste. Da wir aus der Nachbarschaft dieses Mannes wegziehen werden, sobald wir eine andere Bleibe gefunden haben, können wir nur hoffen, dass er in Zukunft seine Gewaltausbrüche unter Kontrolle bekommt (mit fachlicher Hilfe?) und nicht noch andere Tiere oder dann gar Menschen hört, dass sie getötet werden wollen.
Wir und tausende Tierschützer sind von der Justiz bitter enttäuscht. Dass wir als Familie dem Täter weichen müssen, nachdem wir 7 Jahre glücklich hier gewohnt haben, unsere Kinder umschulen müssen, fürchten müssen, dass er Wege findet, verschiedene Drohungen doch noch wahr zu machen, ist in unseren Augen alles Andere als gerecht.
Sicher ist die Verurteilung ein richtiger Schritt gewesen, für die Verfügung gegen Wilke, sich uns nicht mehr nähern zu dürfen sind wir wirklich dankbar. Von dem Tag an hat er uns tatsächlich nicht mehr angesprochen, was die zuvor getätigten Äußerungen jedoch nicht in Vergessenheit geraten lassen kann.
Wir hoffen nun, dass es wegen der Bedrohungen und Beleidigungen doch noch zu einer ordentlichen Gerichtsverhandlung kommt, dass Hintergründe und Motive der Tat an der Katze doch noch (wenigstens am Rande) aufgeklärt werden. Einen Strafbefehl zuzustellen reicht hier für uns keinesfalls aus, egal wie klar die Sachlage auch diesmal wieder sein mag!!! Ich möchte meinen Kindern eines Tages erklären können, was mit ihrer Katze geschehen ist und warum.
Sie verstehen nicht, dass der Mann nicht, wie bei der Geschichte von Räuber Hotzenplotz im „Spritzenhaus“(Gefängnis) Gelegenheit bekommen hat, eine Freiheitsstrafe zu verbüßen.
Selbst 6-jährige Kinder haben offensichtlich schon ein gutes Rechtsempfinden, dass man ihnen nicht nehmen sollte.
Wir vermitteln Ihnen seither, dass der Mann eher krank als böse ist, eine Krankheit hat, die nur einmal ausbricht, sagen Ihnen wir seien stärker und könnten sie beschützen.
Ich persönlich kann, falls nicht doch die Weidenbrücks Herrn Wilke angestiftet/gar bezahlt haben (und nun auch seine Strafe zahlen, um unentdeckt zu bleiben?), sonst nichts kriminelles an seiner, das Leben verachtenden Tat, finden.
Die Tat ist meiner Meinung nach krankhaft sadistisch und eine Therapie (ambulant oder stationär) würde uns wohl mehr bringen als eine weitere Geldstrafe und  evtl. sogar mehr fruchten als eine Haftstrafe.
Sollte das weiterhin nicht möglich sein, schließe ich mich auch weiterhin der Forderung der Tierschutzorganisationen an, die eine lange Haftstrafe fordern. Wenn nicht für das brutale Töten der Katze, dann für dass, was er uns und unseren Kindern angetan und angedroht hat
Über 7500 Menschen beteiligten sich an Unterschriftensammlung und Petition. Mahnwachen wurden abgehalten, eine weitere findet am 19.10 noch statt. Presse wird wieder berichten. All diese Menschen hoffen auf Gerechtigkeit und Aufklärung.
Ich bitte Sie, dass Sie in der Angelegenheit gegen Wilke, insbesondere wegen der Bedrohungen gegen uns und unsere Kinder, tätig werden und deswegen eine Gerichtverhandlung anberaumen.
In dem erlassenen Strafbefehl ging es um unsere Katze, was aber ist mit den Menschen, die hier in der Wihelmstraße wohnen, sich ängstigen und bedroht werden, nicht nur  wir sondern unter anderem auch (meiner Meinung nach besonders bemerkenswert) die Augenzeugin Gospodinova wurde bedroht, falls sie gegen ihn aussagen sollte, würde ihr etwas Schlimmes passieren.
Bitte schützen Sie uns, und helfen Sie uns die Hintergründe dieser Tat doch noch zu beleuchten und Gefahren, die offensichtlich von Hernn Wilke ausgehen abzuwenden. Bitte leiten Sie wegen der Anzeigen meinerseits, die bei der Bornheimer Wache vorliegen, ein Verfahren ein, bevor Schlimmeres geschieht. Eine erschlagene Katze ist evtl. nur der Anfang gewesen? Es geht hier nicht um Rache oder Vergeltung. Es kann hier jedoch nur dann Gerechtigkeit geben und bald auch wieder Ruhe und Frieden einkehren, (von Seelenfrieden ist hier nicht die Rede), wenn die Tatsachen endlich auf den Tisch kommen.
Hochachtungsvoll
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Herbert Steinhauer                                             Nadja Steinhauer
"Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt."
 Mahatma Ghandi
"Grausamkeit gegen Tiere ist eines der kennzeichnendsten Laster eines niederen und unedlen Volkes."
Alexander von Humboldt
Anlage:
Schreiben an das Gesundheitsamt vom 21.07.06
Studie zum Thema Gewalt an Tieren von PETA

Mit freundlicher Genehmigung der Chefredakteurin von  Aktion Tier - Menschen für Tiere e.V.  Frau Alexandra Diezemann
Mensch und Tier, Ausgabe 3/2006
Mitgliederjournal von Aktion Tier - Menschen für Tiere e.V.
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Freie Presse
Stollberger Zeitung vom 17.10.2006
Katzen aus Auto geworfen:   Strafverfahren eingestellt - „Erhebliche Schmerzen oder Leiden“ nicht nachgewiesen
Ein Bericht von:  Cristina Zehrfeld
17-10-2006 Stollberg. Wohnungskatzen bei strömendem Regen aus dem Auto zu werfen, erfüllt keinen Straftatbestand. Jedenfalls nicht im konkreten Fall, in dem zwei Stubentiger in der Nähe des Tierheimes aus dem Auto geworfen wurden. Das hatte ein Anwohner beobachtet und das Tierheim informiert. Eine Woche guten Zuredens brauchte es, bis es gelang, die verängstigten Katzen einzufangen. Mitarbeiterin Darja Jattke erstattete Anzeige gegen den Übeltäter. Jetzt ist das Ermittlungsverfahren gemäß Strafprozessordnung eingestellt, bestätigt Oberstaatsanwalt Bernd Vogel. Das Zufügen von „erheblichen Schmerzen oder Leiden“ wurde als nicht gegeben betrachtet, sagt er.
Für Darja Jattke ein Schlag ins Gesicht. Denn sie hatte nicht etwa Anzeige gegen Unbekannt erstattet, vielmehr waren Name und Adresse bekannt. „Sonst heißt es immer, ja wenn man mal jemanden erwischen würde. Jetzt haben wir jemanden erwischt und es passiert auch nichts.“ Die ehrenamtliche Tierpflegerin hat dafür kein Verständnis und sieht das Abschmettern des Strafverfahrens als Freibrief zum Aussetzen von Katzen.
Ganz so ist es nicht, betont Reinhold Bauer vom Rechtsamt des Landratsamtes, macht aber gleichzeitig klar: „Der Einstellungsbeschluss wurde vom Landratsamt akzeptiert.“ Welche Umstände zugunsten des Beschuldigten ausgelegt wurden, kann Bauer nicht sagen. „Das ist eine Einzelfallentscheidung. Die kann man nicht verallgemeinern.“ Sprich: Beim nächsten Fall könnte der Staatsanwalt durchaus eine andere Position einnehmen. Aus dem Schneider ist der beschuldigte Thalheimer jedoch nicht, wie Bauer verdeutlicht: „Wenn der strafrechtliche Aspekt nicht gegeben ist, kommt der Fall zur Prüfung einer Ordnungswidrigkeit automatisch zu uns.“ Die Akte liegt inzwischen also beim Kreis. Trotzdem droht dem Katzen-Aussetzer eine empfindliche Strafe: „Strafen bis zu einer Höchstgrenze von 25.000 Euro sind möglich“, so Jan Pester von der Kreispolizeibehörde. Möglich ist jedoch ebenso, dass auch dieses Verfahren am Ende ohne Sanktionen ausgeht.
Ob die rabiaten „Tierfreunde“ eine Strafe bekommen, bleibt also abzuwarten. Immerhin haben sie dem Tierheim inzwischen zugesichert, die entstandenen Kosten für Kastration und Impfung zu begleichen. Bislang ist das nicht erfolgt, doch Jattke hofft, dass dem Versprechen Taten folgen: „Der Mann arbeitet in Österreich und hat mir versprochen, sich Ende Oktober, wenn er wieder hier ist, zu melden. Die Zukunft der Katzen scheint sicher: Die beiden Tiere dürfen zusammenbleiben. Sie wurden inzwischen an einen Katzenfreund vermittelt.

 


 

 

Mit freundlicher Genehmigung von der Bildzeitung 

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 Quelle:  www.mainpost.de vom 20-10-2006:

Fünf Katzen wurden angeschossen

Gerbrunn (trab) "So lange wir schon praktizieren, so etwas wie hier haben wir noch nie erlebt." Monika Wassif, Heilpädagogin, arbeitet in der tierärztlichen Praxis ihres Mannes in Gerbrunn mit und ist fassungslos. "In den letzten zwei Monaten haben wir hier bereits die fünfte angeschossene Katze behandelt."

 

Alle Tiere hatten die gleichen Kugeln im Körper, berichtet Wassif, vermutlich solche, wie sie für Luftgewehre verwendet werden. Vier Tiere waren von ihren Besitzern gebracht worden, die letzte hatten Unbeteiligte schwer verletzt gefunden und zum Tierarzt gebracht. Behandelt hat die Praxis zudem "außergewöhnliche viele" schwer misshandelte Tiere, "die so böse getreten worden waren, dass die Därme ihnen aus dem Körper hingen", erzählt die Heilpädagogin. "So viele solcher grausamen Verletzungen haben wir in Essen nie erlebt." Die betroffenen Katzen kamen alle aus Gerbrunn beziehungsweise dem südlichen Ortsrand von Randersacker. "Irgendjemand", vermuten die Tierärzte, "muss da ein massiver Katzenhasser sein."
Bei der Polizei weiß man von den Vorfällen nichts, sagt der stellvertretende Leiter der Polizei-Inspektion Würzburg-Land. "Es wäre gut, wenn die Besitzer der Katzen in solchen Fällen bei uns sofort Anzeige erstatten", sagt Peter Maske. "Denn eine solche Handlungsweise nehmen wir auf gar keinen Fall einfach so hin." Hätten sie Betroffene auf eine Anzeige angesprochen, sagt Wassif, hätten die meist geantwortet, dass das ja eh nichts nutze, da die Katzen eben Freigänger seien und deshalb eine Strafverfolgung schwierig sei. Dem entgegnet Maske: "Wir können natürlich nur tätig werden, wenn wir überhaupt informiert werden. Das sollte jeder in einem solchen Fall aber auch tun." Auch in der Gemeindeverwaltung habe man von den angeschossenen Katzen noch nichts gehört, sagt Bürgermeister Stefan Wolfshörndl. Auch Herbert Heindl, Jagdaufseher im Ort, wusste bisher nichts davon.

Neue Woche
Report Aktuell vom 04-11-2006
mit freundlicher Genehmigung von Kai Kapitän kkapitaen@macnews.de

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Avanti 15-11-2006 

Mit freundlicher Genehmigung von der Zeitschrift Avanti & dem netten Redakteurteam VPA Adams

 


 

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Mit freundlicher Genehmigung von der Redaktion der Zeitung Auf einen Blick & Redakteur Tilmann Falbe, Hamburg

www.aufeinenblick.de  


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