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Tierernährung mit Concept!

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Alte Lederschuhe oder frisches Fleisch - was sagen uns die Werte auf dem Etikett?

Erschreckende Tatsache: Ein Wissenschaftler gab zwei Dosen mit vermeintlicher Hundenahrung ins Labor. Die erste Dose enthielt Rindfleisch, Leber, Herz, Hühnerfett, Sonnenblumenöl, Mais und Hafer. Die Andere wurde selbst zubereitet. Die Zutaten: alte Lederschuhe, Motoröl, gemahlene Kohle und Wasser. Umso erstaunlicher das Ergebnis der Analyse. Beide Proben enthielten: Rohprotein 10 %, Rohfett 6,5 %, Rohfaser 2,4 % und Feuchtigkeit 68 % - für Nassfutter absolut übliche Werte!

Sachkunde ist notwendig, um ein Etikett richtig lesen und vor allem Produkte miteinander vergleichen zu können. Was verbirgt sich nun hinter den angegebenen Werten?

Nahrungsbestandteile wie Eiweiß (Protein), Fett, Kohlenhydrate, Ballast- und Mineralstoffe sind in fast allen Futtermitteln enthalten und können über ein chemisches Analyseverfahren bestimmt werden.

In der Futtermittelanalytik gilt die Weender-Analyse als standardisiertes Messverfahren. Nach diesem werden die Feuchtigkeit des Futtermittels, Rohprotein, Rohfett, Rohfaser und Rohasche bestimmt und unter der Bezeichnung „Inhaltsstoffe“ gelistet. Die enthaltenen Kohlenhydrate zählen zu den stickstofffreien Extraktstoffen (NfE), die im Nachhinein errechnet aber von Gesetzgeberseite nicht zu deklarieren sind. Die Bezeichnung „Roh-„ steht demnach nicht für die natürlichen oder unverarbeiteten Zutaten sondern gruppiert die Nährstoffe nach ihren chemischen Eigenschaften.

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Feuchtigkeit (Rohwasser)

Wird durch Trocknung bestimmt. Trockenfuttermittel weisen ca. 8 bis 10 % Feuchtigkeit auf, Nassfuttermittel dagegen 75 bis 80 %.

Rohprotein

Summe aller Verbindungen, die Stickstoff enthalten, unabhängig ob diese aus pflanzlichen oder tierischen Proteinen stammen und wie gut sie verwertet werden

Rohfett

ist der Teil des Futtermittels, der sich in Fettlösungsmitteln wie beispielsweise Petrolether löst. Hochwertige, kalt gepresste Öle verhalten sich dabei genauso wie billige Industriefette

Rohfaser

umfasst alle enthaltenen Ballaststoffe, so genannte pflanzliche Gerüstkohlenhydrate. Eine Unterscheidung zwischen gesundheitsfördernden löslichen und unlöslichen Ballaststoffen oder aber stark Ligninhaltigen Stoffen (Sägemehl, Erdnussschalen) ist dabei nicht möglich.

Rohasche

durch Erhitzen auf 550 °C werden alle organischen Bestandteile verbrannt, so dass die mineralischen Bestandteile (Mineralstoffe) des Futtermittels übrig bleiben, zu denen in erster Linie Calcium, Phosphor, Natrium, Kalium und Magnesium zählen.

Für die Ausgewogenheit hochwertiger Trocken- und Nassnahrung ist meist ein geringer Zusatz von Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen erforderlich, der ebenfalls in die Analysewerte einfließt.

Unberücksichtigt bleibt bei diesem Verfahren jedoch die Qualität, der eigentliche Nährwert. Dass heißt wie gut der entsprechende Nährstoff vom Tier verwertet werden kann. Vergleicht man z.B. den Eiweißgehalt von frischem Muskelfleisch und Federmehl, das ebenfalls zu Tiernahrung verarbeitet werden darf, ist kaum ein Unterschied festzustellen. Setzt man jedoch den Anteil des verdaulichen Eiweißes gegenüber, so kann Muskelfleisch bis zu 92 % verwertet werden, unbehandeltes Federmehl wird fast unverdaut ausgeschieden.

Auch die Naturbelassenheit und der Grad der Verarbeitung sind aus den futtermittelrechtlich vorgeschriebenen Daten nicht ersichtlich. Bleiben wir bei dem Beispiel Federn. Wurden diese verschiedenen Erhitzungs- und Verarbeitungsstufen unterzogen, entsteht hydrolysiertes Federmehl, dessen Proteingehalt nun zu fast 50 % verwertbar ist!

Enttäuscht müssen wir feststellen, dass allein die Analysenwerte keine Auskunft über die Qualität und Eignung eines Futtermittels geben können.

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Ein Vergleich von Futtermitteln hinsichtlich ihrer Analyse ist also nur dann wirklich aufschlussreich, wenn gleichwertige Zutaten bei der Herstellung verwendet wurden.

Zu einem guten Futter gehört mehr als nur einige Prozentangaben.

Verdaulichkeit, höchstmögliche Naturbelassenheit, Schmackhaftigkeit und Frische. Der Verzicht auf Konservierungs-, Farb-, Lock- und Aromastoffe. Und natürlich muss die Nahrung den individuellen Bedürfnissen des Vierbeiners entsprechen. Selbst bei uns Zweibeinern verträgt nicht jeder Lachs und Kaviar!

vet_tiger.jpgInhaltstoffe
Unter den „Inhaltstoffen“ finden Sie nicht die Zutaten aufgelistet, sondern eine im Labor bestimmte Nährstoffanalyse des Futters. Die in der Nahrung enthaltene Eiweißmenge wird demnach als Rohprotein bezeichnet. Dies ist allerdings nur die Gesamtmenge an Eiweiß und unterscheidet nicht zwischen tierischem und pflanzlichem Eiweiß und sagt auch nichts über die Verdaulichkeit aus. Diese ist ein Gradmesser dafür, wie viel von dem Eiweiß tatsächlich verwertet werden kann und wie viel unverdaut vom Organismus wieder ausgeschieden wird. Daher achten Sie stets darauf, dass vom Hersteller das verdauliche Rohprotein angegeben ist. Des Weiteren wird der anteilige Gehalt an Fett (Rohfett), unverdaulichen Ballaststoffen (Rohfaser) und enthaltenen Mineralien (Rohasche) angegeben.

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Zusammensetzung:
Unter der „Zusammensetzung“ finden Sie alle Zutaten, die in dem Futter verarbeitet und je nach Anteil in absteigender Reihenfolge gelistet werden. Oft verwirrend sind die Begriffe Fleisch und tierische Nebenprodukte. Hierbei ist mit Fleisch insbesondere der Muskelanteil gemeint und mit tierischen Nebenprodukten alle anderen bei der Schlachtung anfallenden tierischen Bestandteile, auch das den Knochen anhaftende Fleisch. Der Gesetzgeber trifft eine klare Einteilung, wonach nur bestimmte, von gesunden und genusstauglichen Tieren stammende Nebenprodukte für Tiernahrung verwendet werden dürfen. Einige davon wie Leber, Nieren, Lunge, Herz und gereinigte Mägen werden in der Herstellung von Hunde- und Katzennahrung als wertvolle Rohstoffe angesehen. Sie sind auch für den menschlichen Verzehr zugelassen. Andere Nebenprodukte wie Häute und Federn dürfen nicht als Lebensmittel, wohl aber zu Tiernahrung weiterverarbeitet werden, sind jedoch minderwertig.

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Als verantwortungsvolles Tiernahrungshersteller werden bei der Herstellung von Vet-Concept-Produkten nur die „Nebenprodukte“ eingesetzt, die auch für den menschlichen Genuss zugelassen sind und damit einen wertbestimmenden Teil gesunder Tiernahrung ausmachen.

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Fleisch und tierische Nebenprodukte werden für die Herstellung von Trockennahrung zu Mehl (z.B. Geflügelmehl) verarbeitet. Vet-Concept verwendet für seine Vollwertnahrungen ausschließlich Fleischmehl, ein Mehl mit besonders hohem Fleischanteil (z.B. Geflügelfleischmehl), welches sich durch eine sehr hohe Verdaulichkeit auszeichnet.


 Ähnliche qualitative Unterschiede gibt es bei den pflanzlichen Nebenprodukten. Vet-Concept wählt auch hier Rohstoffe mit hohem gesundheitlichem Wert wie z.B. getrocknete Algen mit vielen lebenswichtigen Spurenelementen und Aminosäuren, Rübentrockenschnitzel und Apfeltrester mit wertvollen Pektinen. Diese enthalten wichtige Nähr- und pflanzliche Faserstoffe, die für eine geregelte Verdauung und eine gesunde Darmflora unverzichtbar sind. Zucker und Karamell hingegen besitzen keinen gesundheitlichen Wert und werden grundsätzlich nicht in Trocken- oder Nassnahrung von Vet-Concept verarbeitet.

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Zusatzstoffe:
Unter den Zusatzstoffen sind weitere Bestandteile des Futtermittels aufgelistet, die nicht aus den Rohstoffen stammen. Dazu zählen z. B. wichtige Mineralien, Spurenelemente und Vitamine.

Aber auch Farb-, Lock-, Aromastoffe und zahlreiche Konservierungsmittel zählen zu den Zusatzstoffen. Diese können Unverträglichkeiten oder sogar Allergien und andere Erkrankungen auslösen, weshalb Vet-Concept grundsätzlich auf den Einsatz dieser Zusätze verzichtet. Vet-Concept setzt gezielt auf natürliche Schutzstoffe (Antioxidantien) auf Vitaminbasis wie Vitamin E natürlichen Ursprungs (alpha-Tocopherol), Vitamin C (Ascorbinsäure) und Kräuterextrakte wie Rosmarin.

 

 

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Kostenlose Beratungs- und Bestellhotline von Vet-Concept:  08 00 - 6 86 02 74

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Hunde- und Katzenvollnahrung, wertvolles Zubehör und viele Informationen mehr finden Sie unter:  www.vet-concept.de

 

 

 

 

VET - CONCEPT GmbH & Co. KG

 

                                     Gute Nahrung für Vierbeiner

 

 

 

Anne Dörries

 

Tierärztin

 

 Vet-Concept GmbH & Co.KG

 

Dieselstraße 4

 

D-54343 Föhren

 

Tel. +49 6502 9965 0

 

Fax +49 6502 9965 29

 

http://www.vet-concept.de

 

 

Vet-Concept GmbH & Co.KG Amtsgericht Wittlich HRA 4441, USt-IdNr. DE199127194

 

Komplementärin: Vet-Concept Verwaltungs-GmbH, Amtsgericht Wittlich HRB 4946

 

Geschäftsführer: Torsten Herz, Anita Theis