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Am Donnerstag, den 24.02.2005, hat in München die alljährliche Mitgliederversammlung der Tierrettung München e.V. stattgefunden. Unter reger Anteilnahme der Mitglieder wurden die Rechenschaftsberichte des Vorstandes für das Jahr 2004 vorgetragen. Daraus ging hervor, dass die Tierrettung inzwischen ihren festen Platz in der Riege der Münchener Rettungsdienste eingenommen hat und die direkte Erstversorgung des Tieres am Unfallort in München erfolgreich praktiziert werden kann.
Das Deutsche Tierhilfswerk hat dieses Projekt von Beginn an maßgeblich unterstützt und es überhaupt erst möglich gemacht.
Auf Antrag des Vorstandes der Tierrettung haben die Mitglieder beschlossen, diese enge Verbindung auch in der Namensgebung deutlich zu machen. Zukünftig wird auf Münchens Straßen die
„DTHW-Tierrettung München“
ihren Aufgaben wie gewohnt nachkommen und das Leben vieler verunfallter Tiere durch ihren schnellen und kompetenten Einsatz retten können.
Gnadenfrist für Amrumer Rehe läuft am 28.02 ab!
Tiere sind verschwunden
München/Berlin/Amrum, 27.02.2005. Seit Mitte November 2004 halten sich mehrer Rehe auf der Insel Amrum auf. Wie die Tiere dort hingekommen sind ist unklar. Weil die Tiere möglicherweise Schäden auf der Insel anrichten könnten, wollte die zuständige Jagdbehörte in Husum die Tiere zum Abschuss freigegeben. Das Deutsche Tierhilfswerk startete daraufhin eine Unterschriftenaktion und forderte, die Tiere auf der Insel zulassen. „Die Argumentation der Jagdbehörte war für uns nicht nachvollziehbar“, so Judith Schmalzl vom Deutschen Tierhilfswerk e.V. in München. Die Behörde argumentiert mit massivem Waldverbissschaden durch die Rehe. Dass auf der Nachbarsinsel Föhr, die über wesentlich weniger Waldbestand verfügt als Amrum, Schalenwild in friedlicher Koexistenz mit dem Wald lebt, wird verschwiegen. Seltsam mutet auch eine weitere Begründung an, die für eine Bejagung herangezogen wird: Es könne zu Wildunfällen auf den Straßen kommen. Würde dieses Argument analog auf das Festland übertragen, würde das bedeuten, dass das gesamte Rehwild in Deutschland ausgerottet werden müsste.
Aufgrund der zahlreichen Proteste räumte die Jagdbehörte den örtlichen Tierschützer die Möglichkeit ein, die Tiere zum 28.02 von der Insel zu bringen. „Doch die Tiere sind nicht mehr aufzufinden“, erklärt Janine Bahr vom Tierhuus – Insel Föhr e.V..
Judith Schmalzl vermutet: „Die Tiere haaben vermutlich die Gefahr gespürt und haben sich auf das Festland zurückgezogen“. Das DTHW wertet die Aktion als Erfolg. Für die Tierschützer zählt alleine, dass kein Tier erschossen worden ist.
Das DEUTSCHE TIERHILFSWERK ist mit 210.000 Mitgliedern und 200 Kooperationspartnern eine der größten Tier- und Artenschutzorganisationen Deutschlands.
Weitere Informationen bei: Judith Schmalzl, DTHW-Geschäftsstelle München, Tel.: 089-35752-202 (Judithschmalzl@tierhilfswerk.de), Janine Bahr, Tierhuus - Insel Föhr e.V, Tel.: 0177/3300077 (janine_insel@hotmail.com).
DEUTSCHES TIERHILFSWERK E.V. Pressestelle Kaiserdamm 97 14057 Berlin Tel.: 030-301038-33 Fax: 030-301038-34
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